In den letzten Jahren hat sich der 3D-Druck zu einer immer beliebteren Technologie entwickelt. Von der Herstellung von Ersatzteilen bis hin zur Produktion von Prototypen und sogar Endprodukten hat der 3D-Druck viele Anwendungen gefunden. Aber wie nachhaltig ist diese Technologie?
Zunächst einmal ermöglicht der 3D-Druck eine präzise und individuelle Herstellung von Objekten, wodurch der Materialverbrauch reduziert werden kann. Im Gegensatz zur traditionellen Fertigung, bei der Materialien oft in großen Mengen verwendet und dann weggeschmissen werden, verwendet der 3D-Druck nur so viel Material wie tatsächlich benötigt wird. Dies reduziert den Materialverbrauch und somit auch den Müll.
Ein weiterer Vorteil des 3D-Drucks ist die Möglichkeit, Objekte vor Ort herzustellen, was den Transportbedarf reduziert. Statt fertige Produkte zu importieren, können sie direkt vor Ort gedruckt werden. Dies reduziert die CO2-Emissionen, die mit dem Transport von Waren verbunden sind, erheblich.
Darüber hinaus kann der 3D-Druck helfen, die Lebensdauer von Produkten zu verlängern, indem er Ersatzteile für defekte oder beschädigte Produkte herstellt. Dies reduziert den Bedarf an Neuproduktionen und damit den Bedarf an Rohstoffen und Energie.
Um die Nachhaltigkeit des 3D-Drucks weiter zu erhöhen, gibt es viele Möglichkeiten. Zum Beispiel betreiben wir unsere 3D-Drucker mit erneuerbaren Energiequellen. Zudem werden eventuell auftretende Fehldrucke an einen deutschen Partner geschickt, welche diese wieder zu neuem Filament verarbeiten, so dass es in den Kreislauf zurückgeführt wird.